Psychische Gesundheit Psychische Störungen, Psychotherapie und Verhaltenstherapie

Über Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie - Lerntheorie

 

Die Verhaltenstherapie beruft sich vor allem auf Lerntheorien und wendet diese in der Therapie auch konsequnet an.

Die klassische Konditionierung ist dabei die älteste Lerntheorie: Eine klassische Konditionierung erfolgt, wenn ein ursprünglich neutraler Reiz (etwa ein Ton) einen Reflex, zum Beispiel Speichelfluss oder Augenzwinkern auslöst. Dies lässt sich vor allem auf das Lernen von Ängsten anwenden.

B. F. Skinner hat sich v. a. mit dem operanten Verhalten, also der Rückwirkung der Konsequenzen eines Verhaltens auf dasselbe, beschäftigt und das Prinzip der operanten Konditionierung beschrieben.

Nach dem operanten Konditionieren wird die Auftretenswahrscheinlichkeit einer Verhaltensweise durch Verstärkung und Bestrafung erhöht bzw. erniedrigt.

Die Theorie des Lernens am Modell beruht beispielsweise darauf, dass viele Tiere und die Menschen auch durch Abschauen bei anderen lernen, wozu kognitive Prozesse nötig sind.

Die genannten drei Lernprinzipien werden in der Verhaltenstherapie ganz überwiegend angewandt. Darüberhinaus finden auch kognitive Lernprinzipien Anwendung, beispielsweise das Prinzip desLernens durch Einsicht (auch kognitives Lernen genannt) oder das Prinzip des Lernens durch Schlussfolgern.

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