Psychische Gesundheit Psychische Störungen, Psychotherapie und Verhaltenstherapie

Über Verhaltenstherapie

Entwicklung und Aufrechterhaltung von Störungen

 

Anhand der individuellen Lerngeschichte, unter der Berücksichtigung der bereits dargestellten Lerntheorien lässt sich die Entwicklung und Aufrechterhaltung der Störung meist gut nachvollziehen. Hier einige weitere wichtige Lern-Aspekte, die dabei zu berückschtigen und häufig beobachtbar sind:

- Für eine Reizgeneralisierung spricht, wenn die gleiche Verhaltensweise durch zunehmende und stets weniger ähnliche ausgelöst werden kann (Angst ncht nur vor Hunden (weil ein Hund einmal angegriffen hatte) sondern nun zunehmend auch vor anderen ähnlichen Vierbeinern, wie z.B. Katzen)

- Für eine Reiz-Diskriminierung spricht, wenn die gleiche Verhaltensweise nur noch durch immer weniger vorausgehende Reize ausgelöst werden kann.


- Für eine „Symptomverschiebung" spricht, wenn nach Löschung einer symptomatischen Verhallensweise ein anderes svmplomaltisches Reaktionsmuster durch die gleichen Verslärker verstärkt werden.


- Für eine Reaktionsgeneralisierung spricht, wenn mehrere Verhaltensweisen durch gleiche Konsequenzen verstärkt werden

- Für eine Habituation spricht die sukzessive Abnahme einer Reaktionsbereitschaft nach wiederholter Darbietung eines Reizes. Die vorher existierende Reiz-Reaktions-Verbindung muss nicht durch Verstärkung erworben sein; als zu Grunde liegenden Mechanismus wird hier die sensorische Adaption an einen Stimulus angenommen. Wäre die Reaktionsbereitschaft wesentlich durch Konditionierungsprozesse entstanden, spricht man von Löschung.

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