Psychische Gesundheit Psychische Störungen, Psychotherapie und Verhaltenstherapie

Über Verhaltenstherapie

Ziele der Verhaltenstherapie

 

Das Ziel der Psychotherapie, und somit auch der Verhaltenstherapie, ist die Wiederherstellung von Gesundheit. Dabei ist Gesundheit mindestens die Abwesenheit von Krankheit. Das heißt, am Ende der Therapie sollten keine Kriterien einer psychischen Störung mehr erfüllt sein.

Ein weiterer Indikator psychischer Gesundheit ist das "Kohärenzerleben".Das Kohärenzgefühl ist eine globale Orientierung, die ausdrückt, in welchem Ausmaß man ein durchdringendes, dynamisches Gefühl des Vertrauens hat, dass die Stimuli, die sich im Verlauf des Lebens aus der inneren und äußeren Umgebung ergeben, strukturiert, vorhersehbar und erklärbar sind; einem die Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen, die diese Stimuli stellen, zu begegnen; diese Anforderungen Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen (Aaron Antonovsky: Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit. 1997).

Ein Mensch mit einer psychischen Störung bzw. Beeiträchtigung leidet ja häufig gerade unter dem Gefühl, sein (Er-)Leben oder Verhalten nicht mehr "im Griff zu haben". Das Leid tritt durch die scheinbare Unkontrollierbarkeit auf. Das Kohärenzerleben bildet das genaue Gegenteil dazu und wird in der Therapie im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" gefördert. Somit stellt das Erreichen eines aureichend hohen Kohärenzgefühls ebenfalls ein Ziel der Verhaltenstherapie dar.

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