Depression und Affektive Störungen
Diagnostik der Depression und affektiven Störungen
Zunächst ein Überblick über die ICD-10 Kodierungen affektiver Störungen
F 3 Affektive Störungen
F 30 manische Episode (leichte, mittelgradige, schwere Episode sind möglich)
F 31 bipolare affektive Störung (leichte, mittelgradige, schwere Episode sind möglich)
F 32 depressive Episode
F 32.0 leichte
F 32.1 mittelgradige
F 32.2 schwere Episode, ohne psychotische Symptome
F 32.3 schwere Episode, mit psychotischen Symptomen
F 33 rezidivierende depressive Störungen (leicht, mittel, schwer, remittiert möglich)
F 34 anhaltende affektive Störungen
F 34.0 Zyklothymia
F 34.1 Dysthymia
Für die Diagnostik von Depressionen werden Fragebögen, wie zum Beispiel der BDI, der HAMD (Hamilton rating scale for depression) oder, für ältere Patienten die GDS (Geriatic Depression Scale) eingesetzt. Ebenfalls lässt sich das Ausmaß an Anhedonie (=Unfähigkeit sich an normalerweise positiven Aktivitäten zu erfreuen) mit Hilfe des Tübinger Anhedonie-Fragebogen (TAF) erfassen. Zur Differentialdiagnostik gegenüber der Sozialphobie kann auch der Unsicherheitsfragebogen durchgeführt werden.