Depression und Affektive Störungen
Therapie nach Lewinsohn
Vorgestellt wird das Programm zur Behandlung von Depressionen nach Lewinsohn ( Herrle / Kühner 1994) Bildquelle: Hautzinger, M. (1998) :
Das Programm greift auf Aktivtätenaufbau, kognitive Umstrukturierung und soziales Kompetenztraining zurück und legt besonderen Wert auf Selbstmodifikationskompetenzen.
Grundannahmen: Depression ist eine Krankheit und steht in Beziehung zu "Lebensproblemen". Man braucht ein ausgewogenes Verhältnis von positiven und negativen Lebenserfahrungen. Die Krankheit ist ein Signal dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist. Dies kann durch fehlende positive Erfahrungen bedingt sein, aber auch durch fehlende Fertigkeiten, im Umgang mit anderen positive Erfahrungen zu machen.
Verhalten, Gedanken und Gefühle bedingen sich wechselseitig: negative Spirale! Eine positive Spirale ist jedoch genauso möglich. Am besten lässt sich bei den Gedanken oder dem Verhalten ansetzen
Ziel ist, Fähigkeiten zu vermitteln, die diese depressive Spirale verändern können (z. B. Ziele setzen, Selbstverstärkung; soziale Fertigkeiten, ABC-Methode, Selbstinstruktionstechniken, Jammerstunde, PMR)