Psychische Gesundheit Psychische Störungen, Psychotherapie und Verhaltenstherapie

Essstoerungen

Therapie

Typischerweise ist der Ablauf der Verhaltenstherapie bei Essstörungen folgendermaßen aufgebaut:

 

Die kognitive Verhaltenstherapie umfasst folgende Ziele und Behandlungsschwer punkte:

Ziel

Behandlungselemente

Relevant für AN

Relevant für BN

Relevant für BED

l. Normalisierung von Essverhalten und Gewicht

- Problemanalyse: Identifikation auslösender und aufrechterhaltender Bedingungen für gestörtes Essverhalten (Selbstbeobachtung)

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- Anamnestische Gewichtskurve

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- Normalisierung des Essverhaltens

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- Abbau der „schwarzen Liste"

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- Umgang mit Heißhungeranfällen und Erbrechen

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* (siehe 3)

 

 

- Stimuluskontrolle und Reaktionsverhinderung

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- Stationäre Maßnahmen zur Gewichtsstabilisierung

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-

 

-

 

2. Bearbeitung der zu

Grunde liegenden

Problembereiche

- Problemanalyse

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- Zielorientierte Problembereichsbearbeitung

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- Kognitive Techniken

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- Andere spezifische Techniken: z.B.

soziales Kompetenztraining, Einbezug von

Familie/Familientherapie/Familienberatung,

Einbezug des Partners/Paarberatung-therapie.

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3. Verbesserung der

Körperwahrnehmung

und -akzeptanz

- Körperübungen, Körpererfahrung

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- Kognitive Techniken

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(2) Beispiel für eine Bedingungs- und Funktionsanalyse bei einer Patientin mit Bulimia nervosa in Essstörungen von Corinna Jacobi et al. Verlag Hogrefe Reihe: Fortschritte der Psychotherapie Seite 48.  

(3) Da bei Binge-Eating-Stömngen kein Erbrechen auftritt, bezieht sich dieses Behandlungselement jeweils auf Heißhungeranfälle.

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